Juni 2018 – Neun Tage auf dem GTA bis zum Mittelmeer – Tag 7, 8 und 9

So präsentierte sich schon am Morgen das Refugio Passo Gouda und wir waren auf Regen gefasst.

   

Die Pferdeherde kamen uns auf unserem Weg entgegen. Wir begegneten uns mit dem nötigen Respekt, nur die Mutter mit dem Fohlen war doch etwas skeptisch.

Die Wolken wurden dichter und irgendwann öffneten sie sich und ergossen mächtige Wassermassen über uns. Eine Weile stellten wir uns in einem alten leerstehenden Betonbunker am Wegesrand  unter, zogen warme Kleidung an und  gut ausgerüstet mit Regenjacken, Regencape,  Regenschutz für die Rucksäcke und einem Schirm machten wir uns weiter auf den Weg. Ja ein Schirm ist beim Wandern nicht zu verachten, das hatte ich schon in Bhutan beim Wandern gelernt. Ein Blitz und ein direkt folgender Donnerschlag erschreckte uns mächtig. Es blieb zum Glück der einzige und nur der Regen prasselte weiter auf uns nieder. Auf dem steinigen Fahrweg bildeten sich wahre Sturzbäche, die immer mal gurgelnd den Berg seitlich hinab strömten. Wir hüpften von Stein zu Stein und kreuzten die Bäche mal links und mal rechts. Der Fahrweg war für heute unser Weg und schon um 13:30 Uhr erreichten wir unser heutiges Etappenziel, ein Refugio geführt von einer netten Dame, die uns mit Kaffee und süßen Stückchen den langen Regenweg vergessen lies. Bald änderte sich auch das Wetter, die Wolken zogen vorbei und die Sonne lockte uns für den Rest des Nachmittags auf die Terrasse.

    

Bein einem Spaziergang entlang der Straße zeigte sich in der Ferne unser Ziel, das Mittelmeer.

Am nächsten Tag brachen wir früh auf, denn wir wollten ja am Nachmittag im Meer baden.  Der Weg bog schon bald von der Fahrstraße ab und es sollte noch einmal ein richtig anspruchsvoller und schöner Weg werden.

Der Ginster war hier unser Begleiter und Farbgeber.

Und dann der Blick aufs Meer und hinüber nach Monaco.

Hinab nach Ventimiglia ging es noch einmal auf richtig steilem steinigem Pfad.

Und hier war für Martina und Silke der GTA geschafft, mein herzlichen Glückwunsch.

Ich wollte nicht mit ins Wasser, denn ich habe die ersten Etappen ja nicht mitgemacht und überlege wie und vielleicht mit wem ich diese nachholen kann.

   

Das Abschluss in Ventimiglia war gelungen. Wir besuchten den Markt, aßen großes italienisches Eis und nahmen ein erfrischendes Bad im Meer. Am Abend speisten wir köstlich in einem Restaurant mit Blick aufs Meer in der herrliche Altstadt

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus zurück nach Limone und von dort mit dem Auto wieder nach Deutschland.

 

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