Bangkok – in zwei Tagen 29. – 30. April 2014

Vom Wat Aurun bis zur  Skypbar

Was wäre Thailand ohne seine Hauptstadt Bangkok, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands. In Bangkok leben 7 Mill Menschen und im Großraum Bangkok über 12 Mill, also ca. jeder achte Thailänder lebt hier. Es ist eine Stadt im Spannungsfeld asiatischer und moderner westlicher Kultur. Traditionelle Märkte, moderne Geschäfte und riesige Mals , Straßenküchen und moderne Restaurants mit Angeboten aus der ganzen Welt, große Tempelanlagen und buntes Treiben auf den Straßen, Flusstaxi und Skybahn, all das ist Bangkok.

Wir hatten uns für zwei Nächte im historischen Viertel, nahe dem Königspalast und dem Wat Phra Keo, gegenüber des Wat Aurun und nah bei der Flusshaltestelle Chang Pier in einem kleinen Hotel „Amorosa“ eingemietet. Das Hotel lag direkt am Fluss und die dazugehörige Dachterasse bot einen herrlichen Ausblick auf den Wat Arun und die Umgebung.

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Das Hotel in einem alten Holzgebäude untergebracht war recht urig und unser Zimmer auf zwei Etagen verteilt.

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Die Lage des Hotels war, um in das hektische Treiben der Großstadt einzutauchen, gerade richtig.  Unser erster Gang führte uns zu dem, gleich gegenüber gelegenen beeindruckenden Tempel Wat Pho oder Wat Phra Chetuphon mit der längsten, 45 m, liegenden Buddhastatue.

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In einem mehrstufigen Altar eines anderen Tempels thront die mit einem goldenen Gewand bekleidete 66 cm hohe Buddhastatue aus einer Jadeart, dem Nephrit.

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Die große Tempelanlage mit ihren reichverzierten Dächern, Gebetshallen und Bibliotheken für heilige Schriften, sowie steinernen Figuren und gartenähnlichen Anlagen lassen uns immer wieder staunen.

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Den Abend beschließen wir in einem Café am Fluss und können dort ein Sunset besonderer Art bestaunen.

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Für den Tag zwei in Bangkok hatten wir uns ein hartes Programm vorgenommen, wir wollten Chinatown erkunden, den Blumenmarkt sehen, mit dem Wassertaxi und der Skypbahn fahren und das moderne Bangkok mit seinen Geschäftsvierteln besuchen.

Vieles in Bangkok erreicht man schnell auf dem Wasser, dem Fluss Manam Chao Phraya  und da wir ja auch direkt am Fluss wohnten, bot sich an das Expressboot oder Wassertaxi zu benutzen.

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Auf dem Weg zur Haltestelle passierten wir einen kleinen Fischmarkt.

Die Expressboote fahren täglich von 6 Uhr früh, bis um 20:00 Uhr am Abend und es ist relativ leicht sich zu orientieren.

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Neben den Expressbooten verbinden Fährboote die Stadt rechte und links des Flusses.

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Das Expressboot sollten wir an diesem Tag noch öfter bis hin zur Rushour, wo auch die Boote brechend voll sind, benutzen. Hier nun einige Impressionen vom Leben an dem Fluss. Der Fluss ist sehr stark befahren von Booten aller Größenordnungen, riesige Lastkähne, kleine schnelle Boote und abends bunt beleuchtete Restaurantboote.

Der Fluss selbst ist eher eine tote Kloake, braun und schmutzig voller Müll.

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Und dennoch scheint noch anderes Leben im Fluss zu existieren, nicht anders ist zu erklären, dass auch kleine Flussreiher auf  Beute lauern.

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Erste Station für uns war die Taksinbridge, den dort in der Nähe hatte Birgit den Blumenmarkt ausgemacht. Nach ca. 100m von der Brücke entfernt erreichte wir auch eine große Markthalle mit trotz schon späterer Vormittagsstunde noch buntem Treiben. Hier war alles zu haben was Lebensmittel betraf. Dar man Lebensmittel oft auch schneiden muss, fand Birgit hier auch einen Messerstand, mit den in Asien bekannten guten und scharfen Messern für die Küche.

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In riesige Markthallen wurden sie War3en angeboten. Mich faszinierte in einer Halle der „Kronleuchter“ am meisten.

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Es war ein Gewirr von Hallen und wir waren schon der Meinung den eigentlichen Blumenmarkt verpasst zu haben, bis wir aus einer Halle hinaus auf eine Straße traten und sich dort die ersten Blumenstände auftaten. Es war ein wahrer Blumen- und Farbenrausch der uns in den nun folgenden Straßen überraschte.

 

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Auf unserem Rundgang durch die Markthallen und den Blumenmarkt erreichten wir wieder die Taksinbridge und fuhren mit dem nächsten Boot zwei Station weiter nach Chinatown. Entlang der Phurat Road und in den schmalen Gängen zwischen den Häusern befinden sich Märkte in denen Stoffe, Schmuck und vieles mehr angeboten wird.

P1040342 Überall herrscht geschäftiges Treiben und in den schmalen Gassen, wo die Sonne erst gar nicht hinkommt ist die Temperatur fast erträglich.

Ja und dann gibt es in Chinatown das China Gate, das Eingangstor zu Chinatown. Das hatte Birgit gelesen und beschlossen es zu finden. Es war Mittagszeit, sie Sonne brannte hernieder und wir suchten entlang verkehrsreicher Straßen nach diesem Tor. Kurz bevor wir schon aufgeben wollten, erbarmte sich ein heimischer Chinese und führte uns, eilte uns voraus, bis hin zu dem Gate. Ich gebe ja zu wir waren ein wenig entnervt, müde vom vielen Pflastertreten in der heißen Sonnen, naja und wirklich begeistern konnte uns das Tor dann nicht.

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Als dann noch der Tuktukfahrer, der eigentlich müde auf seinem Fahrzeug lungerte, es ablehnte uns wieder zum Fluss zu bringen, war unser Frust erst mal perfekt. Okay man muss auch mal verlieren können – nach einer weiteren halben Stunde waren wir wieder am Fluss und fuhren mit dem nächsten Expressboot bis zur Endstation, um dort in die Skypbahn umzusteigen, die uns nach Siam und Pratunam bringen sollte. Nun tauchten wir ein in die moderne Geschäftswelt. Riesige Mals mit allem was das Herz begehrt. Als erstesw steuerten wir die Foodetage an und stärkten uns im vietnamesischen Lokal, um anschließend in der Cafébar einen Expresso zu trinken. Ich hatte zwei Aufträge aus Laos, zwei Festplatten und Fotozubehör, die ich zu erledigen hatte. Der Tag war so vielfältig und auch anstrengend, dass wir schon kurzer Zeit genug hatten von der Glimmerwelt der Kaufhäuser.

Unsere letzte Station für den Tag sollte die Monbar im 63. Stockwerk eines Hotels sein. wir entschieden uns mit dem Taxi zu fahren, was aber angesichts des Abendverkehrs ein langwieriges unterfangen war. Fast eine Stunde brauchte der Taxifahrer um uns zum ersehnten Ziel zu bringen. Dort angekommen war die erste Frage, ob wir den Drescode erfüllen würden, um die Dachbar betreten zu dürfen. dabei stellte sich heraus, dass wir Frauen hier einmal im Vorteil waren und Männer mit sommerlichen Dreiviertelhosen und Sandalen der Zutritt verwehrt blieb. Oben angekommen bot sich uns ein herrlicher Ausblick auf das sich ge3rade in eine Lichterwelt verwandelnde Bangkok. Da waren uns die 500 BAT für den kühlen Weiswein die Sache wert.

 Monbar_2 Monbar_1 Monbar_3 Der Rückweg zu unserem Hotel erwies sich leider auch wieder als eine Herausforderung, weil keiner der Taxifahrer, die an dem Hotel ankamen, bereit war den weiten Weg in unseren Stadtteil zu fahren. So mussten wir ein gute Angebot machen und fanden nach einer Stunde Wartezeit doch noch ein Taxitransfer.

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Mit einem letzten herrlicher Ausblick und Drink auf der Dachterrasse im dritten Stock unseres Hotels beschlossen wir unseren Zweitagesaufenthalt in Bangkok. Wir waren uns beide einig, dass war nur ein sehr kurzer, wenn auch intensiver Einblick in die Hauptstadt Thailands.

Am nächst4en morgen fuhr ich mit Taxi und Schnellzug zum Flughafen, um dann um 10 Uhr wieder nach Laos zu starten. Birgitt frühstückte noch, nahm ein Taxi und  flog um 12 Uhr wieder in Richtung Deutschland.

 

 

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