Siam Reap – Dr. Richner – Helfer für viele Kinder

Das solltest du in Siem Reap auch sehen………..

Jeden Samstagabend um 19.00 Uhr lädt Dr Richner zu einem Konzert in das Kinderkrankenhaus Siem Reap mit Plakaten und Einladungskarten beim Angkor Wat Eingang ein.

Ich hatte schon von Angelika und Thomas und Annette und Jörn gehört, das das sehenswert ist. Also nach kurzer Absprache mit den Jungs entschlossen wir uns auch zu einem Besuch. Mit dem Tuktu für 1 USD fuhren wir zum Krankenhaus und waren erstaunt, welch moderne Halle, ähnlich einem Hörsaal uns dort erwartete. der Saal war zur Hälfte mit Touristen gefüllt. Um 19 Uhr kam ein einzelner Mann, Dr Richner, mit seinem Cello auf die Bühne und begann mit seinem Spiel einer Cantate von Bach.

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Nach gut zwei Stunden Musik, Vortrag und Film waren wir betroffen,  berührt von dem Engagement und der Arbeit, die Dr. Richner geleistet hat und täglich in seine drei Krankenhäusern noch leistet. Betroffen waren wir von dem Leid der Kinder und der schlechten,  korrupten ärztlichen Versorgung durch die kambodschanische Regierung.

Ich möchte einiges aus dem Vortrag und der Zeitschrift „Sonderdruck Schweizer Illustrierte “ von 2011 berichten:

Beat Richner ist Schweizer und lebt mittlerweile seit 20 Jahren in Kambodscha. Er kam 1974 als junger Kinderarzt mit dem Roten Kreuz nach Kambodscha und arbeite im Kinderspital Kantha Bopha in Phnom Penh , bis 1975 die Roten Khmer einmarschierten und das Land zerstörten. Dr. Richner ging zurück in die Schweiz, doch den Schlüssel des Kantha-Bopha-Spitals trug er immer in der Tasche. Erst 1991 kommt es in Paris in der Oper zu einer Begegnung mit Kambodschas König Norodom Sihanouk. Dieser bittet Richner das zerstörte Spital wieder aufzubauen. Dieser überlegt nicht lange und reist nach Kambodscha, um dort  für Gerechtigkeit und Hilfe für kranke Kinder zu gekämpft. In seinen drei Hospitälern, zwei in Phnom Penh und eines jetzt in Siem Riep, werden die Kinder kostenlos behandelt und die Krankenhäuser werden gänzlich unabhängig von der Regierung durch Spenden finanziert. Die bedeutet natürlich auch für Dr. Richner unablässig für Spenden zu werben, so auch mit seiner samstäglichen Veranstaltung.

Schweitzer Medizinstudenten in Kambodscha berichten: Unglaublich, was Dr. Richner leistet! Bei diesen Zahlen geraten die Teilnehmer von Best Richners Postgraduate-Kurs ganz schön ins Staunen. Heute, an ihrem ersten Kurstag in Siem Riep, wurden in den Kantha-Bopa-Spitälrern 48 Kinder geboren, mehr als 60 Operationen durchgeführt und über 300 neue Patienten aufgenommen.“ Und weiter heißt es: „Eine Millionen gerettet, zehn Millionen behandelte Kinder – die Bilanz von zwanzig Jahren Kantha Bopha ist beeindruckend. So beeindruckend, dass auch Laos und Burma auf ein Engagement von Dr. Beat Richner hoffenDass etwas nach Laos herüberschwappt, durfte ich vor ein paar Tagen selbst erleben. Hier im Guesthouse waren zwei Vertreter des Spitals in Siem Reap, die hier eine Organisation beraten haben, die in Luang Prabang ein Kinderhospital errichten. Da ich öfters mit einer amerikanischen Krankenschwester, die hier im Guesthoue zur Zeit wohnt und laotische Krankenschwestern für das Childrenhospital schult spreche, bin ich für Laos eher skeptisch. Die Planung ist wohl, das neue Krankenhaus zu errichten und auch einzurichten, es aber dann an die laotishe Regierung zu übergeben. Und das was ich, z.B. im Chinesischen Krankenhaus gesehen habe,  lässt mich zweifeln, dass das neue Krankenhaus jemals den Standard von z.B.  Siam Reap erreichen wird. Vielleicht im ersten Jahr.

Nach wie vor ist die Kindersterblichkeit in Laos sehr hoch (61Kinder pro 1000 Geburten), also eine gute gesundheitliche Versorgung dringend notwendig Die andere Seite ist, ie Eltern sind oft zu arm, um die klinische Versorgung bezahlen zu können.

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