„Pfingstausflug“ – Vang Vieng 6. / 7. Juni 2014

Karstberge, Höhlen und herrliche Flusslandschaft:  Vang Vieng

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Eines der Higligts in Laos, so auch im Loose-Reiseführer, ist der kleine und beschauliche Ort Vang Vieng, etwa auf der halben Strecke von Luang Prabang nach Vientiane. Backpacker haben ihn berühmt oder zu dem gemacht was er heute ist. Aber das ist nichts Neues in Asien, erst die Backpacker, dann die ersten Hotels und Tourenanbieter, so erschließt sich ganz oft der Tourismus.

Vang Vieng liegt an dem Fluß Xong und ist umgeben von bizarren Karstbergen, die dem Ort und der Landschaft ihren eigenen Reiz verleihen. Vang Vieng liegt 156 km nördlich von Vientiane. Der Ort selbst besteht aus zwei Nord-Süd- und einigen Querstraßen. Auffällig ist eine am Rand oder quer zur Stadt verlaufende alte Flugplatzlandebahn. Das ist ein Überbleibsel aus dem Vietnamkrieg, eine der numerischen Flugpisten, von denen die US-Piloten ihre Einsätze flogen. Heute dient die alte Piste vielleicht noch als Rummelplatz für die mehrmals im Jahr stattfindenden Feste. Auffällig in Vang Vieng sind nach wie vor die vielen Backpackerguesthouses und die kleinen Restaurants und Bars. die sich am Ufer des Xong entlangziehen. Das lässt auf Party und feucht fröhliche Abende schließen und dies ist, insbesondere in der Hauptsaison ganz sicher so. Viele junge Traveller kommen deswegen und wegen des Tjubings, mit einem großen Autoreifen den Fluß hinunter treiben, hierher.

Der Juni, Beginn der Regenzeit, was ich auch mehrmals zu spüren bekam, ist deutliche Nebensaison, so dass Vang Vieng auf mich einen eher verschlafenen Eindruck machte.

Ich hatte mich entschieden mal eine Wochenende alleine zu verbringen und verabschiedete mich in Luang Prabang am Freitagmittag mit dem Ziel einer Minivan-Busfahrt nach Vang Vieng, 120.000KIP. Pünktlich um 13.30 Uhr wurde ich, wie vereinbart, am Guesthouse abgeholt und zur Busstation gebracht. Dunkle Wolken und Donnergrollen kündeten ein Gewitter an. Am Busbahnhof stand der Minivan bereit, jedoch als ich und ein weiteres Travellerpaar eingestiegen waren, teilte man uns mit, dass dieser Bus heute nicht fahren würde. Die Frau  murmelte was von Bus checken und der nächst Bus ginge um 15 Uhr, mit dem könnten wir dann fahren. „Das geht ja schon gut los“, dachte ich mir und setzt mich auf einen der gelben Plastiksitze zu den wartenden Männer und Frauen in der offenen Wartehalle. Meine innere Vermutung war, dass es für den 14 Uhr Bus nur drei Reisende gegeben hätte und so wurden wir eben zum nächsten Bus verlegt, der dann auch mit uns drei dazu, voll besetzt war.

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Bevor es allerdings losging, vielleicht so um 14:45 Uh,r setzt ein so heftiges Gewitter ein, dass niemend, auch kein Busfahrer sich hinaustraute. Der Regen peitscht über die Betonfläche und es ergoßen sich vielleicht eine Dreiviertelstunde lang rieige Wassermassen über Luang Prabang. An pünktliche Busabfahrt war da nicht zu denken, zumal ja das Gepäck auf dem Dach des Busses verstaut werden musste. Es wurde zwar sicher mit einer großen Plane geschützt, aber dazu musste der Regen erst einmal abklingen. Mit einer halben Stunde Verspätung starteten wir dann in Richtung Vang Vieng und das Ausmaß des starken Regens war an der Straße und in den Dörfern am Straßenrand deutlich zu sehen. Braune Wassermassen hatten die sonst eher kleinen Bäche zu reißenden Gewässern anwachsen lassen und so mancher Hof und Weg war eine braune Schlammfläche. So ungefähr hatte ich mir in der Trockenzeit das schon ausgemalt, wenn ich die vielen braunen-staubigen unbefestigten Wege und Seitenstraßen gesehen hatte.

Die Straße nach Vang Vieng, 227 km (5-6 Std ) von Luang Prabang, führt über mehrere Pässe, bis fast 2000 m hoch und  Kurven, Kurven ohne Ende. Grandiose Ausblicke entschädigen den im  Bus langsam dahinschleichenden Reisenden. Vorbei an kleinen Hmong-Dörfern und Bezirkstädtchen wie Kasi oder Phou Khoun erreichten wir nach ca drei Stunden den „Essensstopp in den Wolken“, das Phukhoun Phieng Fa, wie ich es im Reiseführer  gelesen hatte. Das ist, wir würden sagen ein Rastplatz, mehrere Restaurants und Verkaufsstellen, hoch oben auf einer Bergkuppe, vielleicht 1800m hoch, an der die Busse und die zahlreichen schweren großen Laster anhalten.

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Der herrlicher Blick über die grandiose Gebirgslanschaft mit den Wolken, die überall aus den Wäldern aufquollen, lies alle Traveller die Kameras zücken. Kurzfristig bereute ich, keine leicht Weste mitgenommen zu haben, denn zum ersten mal seit Monaten war es mir hier oben doch recht kühl.

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Nach weiteren drei Stunden kamen wir gegen 21:30 Uhr  in Vang Vieng am Busbahnhof an. Zum Glück standen noch Tuktuks bereit, die natürlich ihren Preis, 20 000 KIP für den Transport zum Hotel, forderten. ich hatt mir schon von Luang Prabang aus über Agoda ein Zimmer im Riverside Resort bestellt und hoffte auf einen Bungalow. Im Hotel wurde ich schon erwartet, freundlich empfangen und dann zu meinem Bungalow direkt am kleinen Pool mit Blick auf den Fluss geleitet.

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Mit einem kühles Bier und dem Blick auf den ruhig dahinfließenden Fluss von meiner kleinen Terasse beschloss ich den Tag.

Am nächsten Morgen frühstückte ich gemütlich auf der Hotelterasse direkt am Fluss. Danach machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden.

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Wie überall in Asien, die Banken protzen mit „ultramodernen“ klotzigen Gebäuden.

Die Lage am Fluss, aber auch eine Insel im Fluss bringen zahlreiche der unterschiedlichen Bambusbrücken mit sich.

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P1040490 Das ist eine der vielen Baustellen, die so schon

in die Jahre gekommen sin. Ich fand unteresssant, wie hier die Wäsche zum Trocknen aufgehängt ist.

Eindrucksvoll übrerall das Panorama:

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Es war heiß und ich macht mich auf den Weg den Dahlat, Markt und die Orgamicfarm, am fluss gelegen zu finden. Dabei hate ich mich doc in der Entfernung geirrt. Dennoch habe ich vile entdeckt unterwegs:

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Mönchen ist es auch heiß

P1040475Also beschloss ich umzukehren und nach einer Mittagsruhe im kühlen Bungalow am Nachmittag die Sache mit dem Tukruk anzugaehen.

Orgasnicfarm und der Einstieg für ie Tjubingstrecke, beides liegt ca 4 km außerhalb des Ortes und genau gegenüber.

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Ich gestehe das hätte ich auch gerne gemacht, mich aber alleine nicht getraut. Froh war ich aber, dass gerade nicht viel los war und alles eher ruhig und gemächlich zugimg. Auf dem Rückweg lies ich das Tuktuk am Markt halten, schlenderte einmal über den Markt und fand dabei einen sehr schönen Stoff für einen Laosin.

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Zurück in der Stadt war Kaffeetime und ich bummelte zurück ins Hotel, um mich im kleinen Pool abzukühlen. Das Abendessen nahm ich im Restaurant des Hotels ein, gegrillter Flussfisch mit Reis. Dann setzte Gewitterregen ein und ich war froh, dass der Weg zum Bungalow kurz war.

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P1040494      Das spricht für sich!

 

 

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