Was die Laosreise mit mir angestellt hat

Eine ganz persönliche Bilanz, ein paar Wochen nach meiner Rückkehr.

Stückweise und noch lange nicht vollständig:

ich habe in Laos einen ganz anderen Blick für Menschen ihre Lebensentwürfe und ihre Lebensumstände bekommen.

Ich empfinde den Autoverkehr, das Verhalten der Autofahrer hier in Deutschland, hier in Wetzlar als machtvoll, dominant und aggressiv. In Laos ist der Verkehr quirlig und manchmal auch unübersichtlich, dafür langsamer und man sieht die vielen Menschen auf ihren Mopeds und Rollern. Dadurch wird es ‚persönlicher‘. Auch die Autofahrer/innen sind diesem Prinzip, dieser Art des Verkehrs noch angepasst. Sie dominieren, trotz ihrer Größe, nicht das Treiben auf der Straße.

Ich vermisse die Gelassenheit, die Stimmung, die das Leben in Luang Prabang prägt.

Ich fühle mich zur Zeit heimatlos und immer noch ein wenig zwischen den Welten.

Das Leben in Laos ist um vieles einfacher und dennoch sicher nicht einfach.

Gemeinsames Tun, wie z.B. das Essen, stellen ganz oft am Tag Gemeinschaft her.

Als Fremde, Farlang, trotzdem sich nicht fremd zu fühlen, diese Gefühl geben einem die Laoten. Sie lassen einem so sein, wie man/frau ist.

Jeden Abend den Sunset,  immer wieder, als etwas besonderes genießen. Die Stimmung des vergehenden Tages, das Strömen des Mekong und das Gleiten in die schwarze Nacht.

 

 

 

 

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